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Ab 20 Grad Celsius
wird das Auto zur tödlichen Falle - |
Jahr für Jahr sterben im Sommer immer wieder Hunde qualvoll im Auto, weil den Besitzern die Gefahren nicht bewusst sind. Bereits ab 20 Grad Celsius Außentemperatur wird das Auto zur Hitze-Falle für einen eingesperrten Hund. Das Autoinnere kann sich bei steigenden Temperaturen schnell auf über 50 Grad Celsius aufheizen! Dabei reichen schon wenige Minuten aus, um den Hund dann in eine lebensbedrohliche Situation zu bringen. Auch ein Fenster, das nur einen Spalt offen ist, kühlt nicht ausreichend! Hunde und Katzen regulieren den Wärmeaustausch über Hecheln. Die dadurch entstehende Wasserverdunstung muss das Tier durch Trinken ausgleichen. Hat es dazu keine Möglichkeit, kommt es zur Hyperthermie, d.h. die Körpertemperatur steigt an. Erste Anzeichen eines Hitzschlages sind: Unruhe, eine weitherausgestreckte Zunge bei gestrecktem Hals, Taumeln, Erschöpfung. Ab 40 Grad Celsius Körpertemperatur treten Kreislaufbeschwerden auf. TASSO hatte letztes Jahr
die
Aufklärungs-Aktion "Hund im Backofen" gestartet, an der sich
über 8.000
Menschen beteiligten. Mehr als 600.000 kostenlose Informationskarten
zum Verteilen wurden angefordert. Helfen Sie mit, andere Hundehalter zu
informieren. Fordern Sie jetzt unser kostenloses Informationsmaterial
mit Tipps zur ersten Hilfe bei Hitzschlag zum Verteilen an. Beobachten
Sie einen Hund in einer Notsituation im Auto, zögern Sie
nicht, die
Polizei zu rufen! |
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vom 14.04.2010
Ein
tierischer Schnuppertag: Aufruf zum bundesweiten Aktionstag
„Kollege Hund“ am 24. Juni 2010
Bereits
zum dritten Mal sind Firmen, Behörden, Schulen und
Einrichtungen aufgerufen, den „Kollegen Hund“ mit
ins Team aufzunehmen. Für viele Tierfreunde wird es zunehmend
schwieriger, die Hundehaltung mit dem Arbeitsleben zu vereinbaren.
Dabei ist der Hund im Büro gut für Vierbeiner und
für die Stimmung im Team. Das haben schon die vorhergehenden
Aktionstage belegt. Der Deutsche Tierschutzbund und die ihm
angeschlossenen Tierschutzvereine wollen den Tag auch dazu nutzen, zu
mehr Toleranz gegenüber Vierbeinern und deren Haltern
aufzurufen.
Mehr
als 1.000 Firmen nahmen im Jahr 2009 teil. In vielen
Betrieben konnten gleich mehrere Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer,
aber auch Chefs, ihre Hunde mit zur Arbeit bringen. Der
tierische Schnuppertag soll Mitarbeitern und Hunden dazu dienen, ein
mögliches Miteinander am Arbeitsplatz auszutesten. So
können Firmen, bei denen Hunde bisher tabu waren, ihre
Berührungsängste überwinden und Hundehalter
dem Chef und den Kollegen – deren Einverständnis
vorausgesetzt - einmal ihren tierischen Freund vorstellen. Schon bald
merken dann auch die Skeptiker: Der Hund als Kollege wird zum
unverzichtbaren Teammitglied. Auch gesundheitlich profitieren Menschen
von der Anwesenheit der Hunde, allein das Streicheln eines Hundes senkt
den Blutdruck und baut Stress ab.
Wolfgang
Apel: „Arbeitskollegen können dadurch erfahren, was
für eine Bereicherung ein Hund sein kann. Unsere Hoffnung ist,
dass sich viele so sehr begeistern und im Tierheim beraten lassen, um
einem Hund eine zweite Chance zu geben. Dann hätte der
Aktionstag viel bewegt“.
Alle
Firmen, die sich am „Kollege Hund-Tag“ beteiligen,
werden vom Deutschen Tierschutzbund mit einer Urkunde zum
tierfreundlichen Unternehmen ausgezeichnet. Das Anmeldeformular steht
auf www.kollege-hund.de
zum Download bereit. Dort finden Interessierte darüber hinaus
Eindrücke von teilnehmenden Firmen aus dem letzten Jahr in
Form eines Video-Podcastes.
Presse-Mitteilung |
| Der Hund im Büro – die meisten Chefs haben nichts dagegen TASSO-Umfrage bestätigt zunehmende Toleranz der Arbeitgeber |
| Deutschlands Arbeitgeber sind auf den Hund gekommen. Zumindest für 1760 Herrchen und Frauchen, die ihren Vierbeiner mit an ihren Arbeitsplatz bringen dürfen. Philip McCreight, Leiter der TASSO-Zentrale, wertet dies als Zeichen zunehmender Toleranz, und das nicht mal ohne Eigennutz des Chefs: "Wer seinen Hund mit ins Büro nehmen darf, arbeitet entspannter und somit effizienter. Das Arbeitsklima bessert sich - wovon letztlich auch der Arbeitgeber profitiert." Das bestätigt Andreas Constantin Meyer, Gründer und Geschäftsführer der Online-Plattform www.fotocommunity.de, mit mehr als einer Million Mitgliedern die größte Internetgemeinschaft für Fotobegeisterte in Europa. Für ihn war es von Anfang an nie eine Frage, ob Hunde im Büro erlaubt sind oder nicht: "Unsere tierischen Kollegen tragen sehr viel zum guten Klima bei, ein Office ohne Hunde kann und will sich hier niemand vorstellen." Die fünf Hunde Chicco, Dora, Otti, Jule und Maira jedenfalls fühlen sich in den Büros am Bonner Rheinufer buchstäblich pudelwohl. Ähnlich sieht es Ann Marisa Freese, Geschäftsführerin der auf den Online-Lebensmittelhandel spezialisierten Kisju GmbH in Berlin: "Tiere sollten an der Seite ihres Besitzers leben und nicht allein zu Hause gelassen werden. Wir möchten das unterstützen. In unserem Büro sind alle Tiere herzlich willkommen. Unsere drei Hunde Neo, Louis und Maya tragen täglich zu einem herzlichen und kollegialen Betriebsklima bei." Insgesamt 3451 Haustierbesitzer hatten auf die TASSO-Umfrage geantwortet, 51 Prozent gaben an, dass sie ihr Haustier mit ins Büro nehmen dürfen.
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Presse-Mitteilung |
TASSO warnt vor angeblichen Welpen aus Kamerun |
Sie finden
sich in aller Regel in kostenlosen Online-Anzeigenbörsen:
Anbieter
angeblicher Welpen zum Nulltarif, für die lediglich der
Transport nach
Deutschland bezahlt werden müsse. Denn die
süßen Hundekinder –
überwiegend sehr kleiner Rassen wie Chihuahuas oder
Yorkshire-Terrier –
wären in Kamerun zu Hause. Für 100 bis 200 Euro
könne man sie aber
einfliegen lassen. Ein Schnäppchen angesichts der Preise, die
normalerweise für reinrassige Tiere genannt werden … Das bestätigt Katja S. aus Bremerhaven: "Mein Mann und ich haben uns so sehr einen Yorkshire-Welpen gewünscht, hatten aber dafür leider nicht das nötige Geld. Dann sahen wir diese Anzeige in einem Online-Portal." Lediglich 150 Euro sollte die 32-Jährige zahlen, für die Flugkosten von Kamerun nach Deutschland. "Ich habe das Geld angewiesen. Doch dann kam ein paar Tage später eine E-Mail, dass der Welpe auf einem französischen Flughagen festsäße", erzählt Katja S. "Ich müsste sofort Geld für eine Flugtransportbox einzahlen, so 600 bis 1200 Euro, ansonsten könne der Welpe nicht transportiert werden." Als die Hundeliebhaberin weder antwortete noch zahlte, folgte eine weitere Mail aus Kamerun. "In der drohte man mir mit horrenden Kosten für die Unterbringung auf dem Flughafen." Katja S. kam die Sache inzwischen sehr verdächtig vor, sie reagierte nicht. Und der Kameruner Abzocker lies auch nichts mehr von sich hören. Ann-Kathrin Fries, TASSO-Rechtsexpertin mit Anwaltskanzlei in Wesseling, rät jedem, der im Internet auf Angebote für Kamerun-Welpen stößt, den Betreiber der Webseiten zu kontaktieren und um Löschung zu bitten. "Die großen Anzeigenportale kennen das Problem oft schon", sagt sie. "Die reagieren denn auch schnell mit dem Entfernen. Aber hin und wieder gelingt es den Abzockern, sich bei kleineren Börsen einzuschleichen." Angeboten zu kostenlosen Welpen sollte man ohnehin mit großer Skepsis begegnen, rät die Rechtsexpertin: "Meist hat die Sache einen Haken, der ganz schön ins Geld gehen kann."
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TASSO e.V. |
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Kostenloser Tierarztservice bei TASSO |
Was tun, wenn die Katze unter Niereninsuffizienz leidet, der Hund unerklärlich viel Fell verliert oder der Hamster verhaltensauffällig ist? Das TASSO Tierärzte-Team Dr. Anette Fach, Marcus Lewitschek und Christian Bank stehen allen Tierhaltern mit ihrer langjährigen Erfahrung zu tiermedizinischen Fragen auf www.tasso.net gerne zur Seite. Der im September 2009 ins Leben gerufene Service ist für einen ersten fachlichen Ratschlag oder eine Zweitmeinung gedacht. Er ersetzt auf gar keinen Fall die Untersuchung des Tieres beim eigenen Tierarzt. Besuchen Sie uns auf www.tasso.net wenn Sie selbst eine Frage zur Gesundheit Ihres Tieres haben oder wenn Sie das Thema Tiermedizin grundsätzlich interessiert.
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Aktion:
Wühltischwelpen - nein Danke! |
Der Handel mit unschuldigen, viel zu früh von der Mutter getrennten Welpen ist ein äußerst lukratives Geschäft für unseriöse Händler und Hundevermehrer in ganz Europa. Auf Bestellung werden Moderassen aller Art und Größe gezielt für den Markt produziert und zu einem Bruchteil des martküblichen Preises auf Märkten, dunklen Hinterhöfen und Parkplätzen verramscht. Mitleid, Unwissenheit und Schleuderpreise sind die drei Gründe, warum sich jemand dazu hinreißen lässt, ein Tier zu weit unter dem üblichen Preis zu kaufen. Leider ist Deutschland innerhalb Europas das Hauptabnehmerland für den Hundehandel. Mit jedem Welpen, der gekauft wird, wird das Geschäft mit dem Leid der Tiere erst richtig angeheizt. Fast immer zeigt der Hund dann schon wenige Wochen nach dem Kauf die ersten Krankheitssymptome oder wird verhaltensauffällig. Oft überlebt er keine 12 Monate. TASSO, der ETN und der bmt haben die Aktion "Wühltischwelpen – nein Danke!" ins Leben gerufen, an der sich jeder Tierfreund beteiligen sollte. Denn nur wenn potentielle Käufer über das Ausmaß des unseriösen, grausamen Hundehandels aufgeklärt sind, geht die Nachfrage zurück. Und wo keine Nachfrage herrscht, gibt es auch kein Angebot. Unter www.tasso.net können Sie Folgendes tun: Fordern Sie unsere kostenlosen Aufklärungskarten zum Verteilen an andere Hundefreunde an. Machen Sie sich selbst ein Bild von der Grausamkeit und sehen Sie sich auf der TASSO-Seite den Film des ETN zum Thema an. Berichten Sie uns, wenn Sie betroffen sind. Holen Sie sich Tipps, wenn Sie rechtlich gegen unseriösen Welpenhandel vorgehen möchten. Lesen Sie sich zu Ihrem eigenen Schutz das Positionspapier von TASSO, ETN und bmt auf der TASSO-Homepage durch, wenn Sie planen, sich einen Hund zu kaufen. Unseriöse Händler gibt es auch im Internet.
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TASSO e.V. |
Presse-Mitteilung
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| Giftpflanzen im Garten: Gefahr für Hunde und Katzen |
Wenn Hunde oder Katzen aus scheinbar unerklärlichem Grund plötzlich erbrechen und unter Durchfall leiden, können Giftpflanzen im Spiel sein. Darauf weist die Tierschutzorganisation TASSO e.V. hin. Viele der hübsch blühenden Zierkräuter finden sich in heimischen Gärten, wo sie ohne Bedenken angepflanzt wurden. So ist beispielsweise die sehr beliebte Begonie gefährlich, der höchste Giftgehalt steckt bei ihr in den Wurzeln, die grabende Hunde zwischen die Kiefer bekommen können. Nicht weniger giftig ist der fast überall wuchernde Efeu. Werden Blätter, Beeren, Fruchtfleisch, Stängel oder Pflanzensaft von den Tieren aufgenommen, lösen sie neben Erbrechen und Durchfall auch Krämpfe und Lähmungen aus. Selbst die so harmlos aussehende Gartentulpe hat es buchstäblich in sich und kann bei Tieren Koliken auslösen. Sehr giftig sind der Blaue Eisenhut (die giftigste Pflanze Mitteleuropas, das Gift dringt allein durch Berührung in die Haut ein), die Engelstrompete und die Rinde der falschen Akazie. Diese Pflanzen schädigen das Herz-/Kreislaufsystem, eine tierärztliche Behandlung ist dringend erforderlich. „Man sollte sich nicht darauf verlassen, dass Hunde oder Katzen von sich aus keine Pflanzen fressen“, rät Philip McCreight, Leiter der TASSO-Zentrale. „Schon beim Spielen im Garten beißen sie manchmal aus lauter Übermut in eine Pflanze oder graben im Komposthaufen herum. Gelangen dabei giftige Gewächse in Maul oder Magen, muss sofort gehandelt werden. Mit Vergiftungen ist nicht zu Spaßen.“ |
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