Aktuelle Mitteilungen:


Große Resonanz am 18. Juli 2010 auf dem Jakobsmarkt in Remagen

Der Jakobsmarkt wurde auch diesmal wieder sehr gut besucht. Selbst aus weiter Ferne lockt es die Menschen an. Es ist schön zu sehen, wie viele Tierfreunde es gibt und wir danken den Besuchern recht herzlich für Ihre Spenden!
Vielen Dank auch an die lieben Helfer, es hat wirklich Spaß gemacht.
Nächsten Sonntag, am 25. Juli 2010, sind wir wieder da, ab 11 Uhr am selben Standplatz.
Wir freuen uns Sie begrüßen zu dürfen!

Nadja Berchem
Tierheim Remagen

Am 8. August 2010, um 18.15 Uhr, werden einige Hunde aus unserem Tierheim Remagen bei „Tiere suchen ein Zuhause“ im Fernsehen auf WDR vorgestellt.



Pressemeldung vom 15.07.2010

Tiere leiden unter der Hitze

Der Deutsche Tierschutzbund erinnert daran, aufgrund der aktuellen Hitzewelle auf die Tiere zu achten. Denn nicht nur Menschen machen die hohen Temperaturen zu schaffen, auch Tiere spüren die Hitze. Auf keinen Fall dürfen Hunde und andere Tiere allein im Auto gelassen werden, auch nicht für wenige Minuten. Hund, Katze, Hamster und Co. können im Gegensatz zum Menschen nicht durch Schwitzen abkühlen, sondern allein durch Trinken beziehungsweise Hecheln. Eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr ist deshalb überlebenswichtig. Um große Hitze zu meiden, sollte das Gassigehen mit dem Hund in die Morgen- und Abendstunden und in schattige Waldgebiete verlegt werden. Auch Kleintiere, die in Käfigen gehalten werden, leiden unter den hohen Temperaturen. Hier gilt es, Vorsorgemaßnahmen zu treffen, um unnötiges Tierleid oder gar den Hitzetod zu verhindern.

Selbst bei bewölktem oder schwülem Wetter ohne direkte Sonneneinstrahlung steigt die Temperatur im parkenden Auto rasch auf 50 Grad und mehr an. Eine tödliche Falle für Tiere. Es kommt zu Sauerstoffmangel, Übelkeit und Kreislaufproblemen mit anschließendem Kreislaufversagen. In keinem Fall sorgen ein geöffnetes Schiebedach oder ein Spalt breit geöffnetes Fenster für genügend Abkühlung im Auto – auch dann nicht, wenn dieses im Schatten steht. In Käfigen und Terrarien lebende Haustiere dürfen ebenfalls nicht schutzlos der Sonne ausgesetzt werden. Dabei sollte der Halter immer beachten, dass die Sonne im Laufe des Tages wandert und ein morgens noch schattiges Plätzchen bereits kurze Zeit später in der prallen Sonne stehen kann. So kommt es schnell zu sogenannter „Stauhitze“. Um Abhilfe zu schaffen, sollte die Behausung aber auf keinen Fall im Durchzug stehen. Ein frischer Wind hilft zwar uns Menschen, die Hitze zu ertragen, kann bei Tieren aber schnell folgenschwere Erkrankungen nach sich ziehen.

Pferde und Nutztiere auf der Weide sollten ebenfalls immer die Möglichkeit haben, sich in den Schatten zurückzuziehen. Auch hier gilt, dass immer ausreichend Wasser in der Tränke sein muss. Ein Ausritt in den kühleren Morgen- und Abendstunden ist für Mensch und Tier angenehmer als zu den wärmeren Tageszeiten.

Weitere Informationen zur Haltung von Tieren können unter www.tierschutzbund.de/tier-tipps_hitze.html abgerufen werden.

Mit freundlichen Grüssen
Presseabteilung Deutscher Tierschutzbund e.V.
Baumschulallee 15
D-53115 Bonn
Tel: +49-(0)228-6049624
Fax: +49-(0)228-6049641
E-Mail: presse@tierschutzbund.de



Pressemeldung vom 14.07.2010

Der Deutsche Tierschutzbund bietet viele Hilfen zum Thema Tier und Urlaub


Immer mehr Tierheime beklagen die saisonalen Schwankungen – also die stark erhöhte Tieraufnahme in den Sommermonaten – wie eine aktuelle vom Deutschen Tierschutzbund in Auftrag gegebene Studie beweist. Die Urlaubszeit wird dabei von den Tierheimen als primärer Grund angegeben. Morgen beginnen die Sommerferien in NRW. Im bevölkerungsreichsten Land bekommen die Tierheime diese Schwankungen am stärksten zu spüren. Auch in vielen anderen Ländern wie Hessen, Rheinland-Pfalz, Brandenburg haben die Ferien mittlerweile begonnen. Der Deutsche Tierschutzbund bietet konkrete Hilfestellungen und Beratungsangebote, damit rund um das Thema Tier und Urlaub alles reibungslos klappt.

Mit den Beratungsangeboten des Deutschen Tierschutzbundes und der ihm angeschlossenen Tierschutzvereine werden jedes Jahr viele Tiere vor einem traurigen Sommer-Schicksal bewahrt. Mit der Aktion „Nimmst du mein Tier, nehm’ ich dein Tier“ gelingt es vielfach auch kurzfristig, „Tiersitter“ für die Urlaubszeit zu finden. Unter der Urlaubshotline 0228-60496-27 bekommen Tierhalter Tipps für die Tierbetreuung (Mo-Do von 10-18 Uhr; Fr 10-16 Uhr). Darüber hinaus verhilft das Urlaubs-Beratungstelefon des Deutschen Tierschutzbundes mit Informationen für die konkrete Reiseplanung zu einer guten Vorbereitung für den Urlaub mit den Haustieren. Der Verband rät allen Tierfreunden zudem, ihr tierisches Familienmitglied kennzeichnen und anschließend direkt kostenlos beim Deutschen Haustierregister® www.registrier-dein-tier.de eintragen zu lassen, um so für mehr Sicherheit zu sorgen.

Die Aufnahmekapazitäten der Tierheime sind zu Beginn der Ferienzeit oft an den Grenzen der Möglichkeiten. Gerade in den Sommerwochen steigen die Tierabgaben hauptsächlich urlaubsbedingt immer stark an. Immer wieder kommt es zu dramatischen Situationen, wenn Menschen ihr Tier aussetzen, weil sie es als „Last“ empfinden. Der Deutsche Tierschutzbund bittet daher alle, die sich für ein Tier als Familienmitglied interessieren, in die Tierheime zu gehen. Dort warten viele Hunde, Katzen und Kleintiere auf ein neues Zuhause. „Jedes Tier, das vermittelt wird, entlastet den Tierschutz und gibt einem Mitgeschöpf eine zweite Chance“, appelliert Wolfgang Apel, Präsident des Deutschen Tierschutzbundes.

Tipps zur Beurteilung einer Tierpension sowie weitere Informationen rund um das Thema Tier und Urlaub finden Sie auch hier: http://www.tierschutzbund.de/urlaubs-hilfe_tiere.html _____

Mit freundlichen Grüssen
Presseabteilung Deutscher Tierschutzbund e.V.
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08.05.2010

Maikätzchen erwartet Leid –

Katzenschutzverordnung dringend erforderlich

Jetzt ist die Zeit im Jahr, in der die meisten Jungkatzen geboren werden. Der Deutsche Tierschutzbund und die ihm angeschlossenen über 500 Tierheime rechnen auch in diesem Jahr wieder mit einer „Katzenschwemme“. Für die Tierheime ist diese Situation in der jetzigen schwierigen Lage kaum noch zu bewältigen. Das Schicksal der neugeborenen Katzen indes ist ungewiss. Im Freien vermehren sich die Tiere unkontrolliert. Katzen können im Jahr zwei bis drei Mal jeweils vier bis sechs Junge bekommen, wenn sie nicht kastriert sind. Oft droht den Tieren dann ein qualvoller Tod. Aufgrund des dramatischen Populationsanstiegs entsteht häufig eine Nahrungsknappheit, die zu Hunger und Mangelerscheinungen führt. Viele Tiere leiden zudem unter Infektionskrankheiten und Parasitenbefall.

 „Das Leid der Katzen ist enorm. Aus Tierschutzsicht stellt die Kastration von frei lebenden Katzen und Hauskatzen, die Freilauf genießen, die einzige Möglichkeit dar, das Anwachsen der Katzenpopulation und die damit verbundene Verelendung der Tiere zu verhindern.“ mahnt Wolfgang Apel, Präsident des Deutschen Tierschutzbundes. „Wir appellieren an die Bürgermeister, die örtlichen Tierschutzvereine stärker zu unterstützen, ideell und auch finanziell“, so Apel weiter. Denn nur 22 Prozent der Tierheime erhielten bisher Zuschüsse von öffentlichen Stellen für Kastrationen. Aktuell können viele von ihnen die Kosten nicht mehr aus eigener Kraft decken. Hilfsaktionen der Tierschützer vor Ort können bisher nur dank Spenden von Tierfreunden durchgeführt werden. Die weiter zunehmende Zahl an freilebenden Katzen ist aber bald nicht mehr zu bewältigen, warnt der Deutsche Tierschutzbund.

Der Ursprung aller frei lebenden Katzen stammt von den in den Haushalten lebenden Freigängerkatzen ab, deren Fortpflanzung nicht kontrolliert wurde. Nach wie vor lassen Tierhalter ihre Katzen unkastriert ins Freie. Deshalb hatte der Deutsche Tierschutzbund Bundesministerin Ilse Aigner im März 2010 den Entwurf einer Katzenschutzverordnung übermittelt. Ziel: Verbindliche Regelungen für die Haltung und den Umgang mit Katzen sowie eine Kastrationspflicht als Instrument gegen die ungewollte Vermehrung.

Neben der Kastration rät der Deutsche Tierschutzbund auch dringend dazu, jede Katze eindeutig mit einem Mikrochip kennzeichnen und beim Deutschen Haustierregister® (www.registrier-dein-tier.de) kostenfrei eintragen zu lassen. Nur so kann das Tier bei Verlust eindeutig identifiziert und dem Besitzer zurückgeführt werden.

Lesen Sie hier mehr zum Thema: Katzenkastration




30.04.2010

TASSO-Newsletter

 

Ab 20 Grad Celsius wird das Auto zur tödlichen Falle -
Erfolgreiche Aktion "Hund im Backofen" auch 2010!

 

Jahr für Jahr sterben im Sommer immer wieder Hunde qualvoll im Auto, weil den Besitzern die Gefahren nicht bewusst sind. Bereits ab 20 Grad Celsius Außentemperatur wird das Auto zur Hitze-Falle für einen eingesperrten Hund. Das Autoinnere kann sich bei steigenden Temperaturen schnell auf über 50 Grad Celsius aufheizen! Dabei reichen schon wenige Minuten aus, um den Hund dann in eine lebensbedrohliche Situation zu bringen. Auch ein Fenster, das nur einen Spalt offen ist, kühlt nicht ausreichend! Hunde und Katzen regulieren den Wärmeaustausch über Hecheln. Die dadurch entstehende Wasserverdunstung muss das Tier durch Trinken ausgleichen. Hat es dazu keine Möglichkeit, kommt es zur Hyperthermie, d.h. die Körpertemperatur steigt an. Erste Anzeichen eines Hitzschlages sind: Unruhe, eine weitherausgestreckte Zunge bei gestrecktem Hals, Taumeln, Erschöpfung. Ab 40 Grad Celsius Körpertemperatur treten Kreislaufbeschwerden auf.

TASSO hatte letztes Jahr die Aufklärungs-Aktion "Hund im Backofen" gestartet, an der sich über 8.000 Menschen beteiligten. Mehr als 600.000 kostenlose Informationskarten zum Verteilen wurden angefordert. Helfen Sie mit, andere Hundehalter zu informieren. Fordern Sie jetzt unser kostenloses Informationsmaterial mit Tipps zur ersten Hilfe bei Hitzschlag zum Verteilen an. Beobachten Sie einen Hund in einer Notsituation im Auto, zögern Sie nicht, die Polizei zu rufen!

© Copyright TASSO e.V.

Lesen Sie hier mehr zum Thema!




19.04.2010  

Verfahren eingestellt

Zuwendung Deutscher Tierschutzbund - Spenden zählen doppelt!

Liebe Tierfreunde,

es trifft uns alle sehr, dass durch das ungerechtfertigte Vorgehen der Kreisverwaltung Ahrweiler ein schlechtes Licht auf uns geworfen wurde. Darum ist es besonders wichtig für Sie zu wissen: Das Verfahren gegen den Tierschutzverein Remagen wurde eingestellt. Wörtlich heißt es in den Unterlagen der Staatsanwaltschaft Koblenz:
"Nach den vorliegenden Erkenntnissen liegt weder ein strafrechtlich relevanter Vertoß gegen das Tierschutzgesetz noch gegen das Tierseuchengesetz vor."
"Steuerstraftaten oder Ordnungswidrigkeiten konnten nicht festgestellt werden."

Wir möchten nach vorne schauen und weiterhin die Bedürfnisse unserer Tiere im Auge behalten. Umso mehr freuen wir uns darüber, dass wir vom Deutschen Tierschutzbund e. V. eine großzügige Unterstützung von 3.000 Euro erhalten haben, um unsere Hundeausläufe ausbauen zu können. Sie wissen, dass unsere Hundezwinger nicht in der besten Verfassung sind und wir dringend hier eine Verbesserung bewirken müssen!

Der Deutsche Tierschutzbund hat außerdem entschieden: Für jeden Euro, den wir durch Spendenaufrufe zum Ausbau der Hundeausläufe einwerben, erhalten wir einen Euro zusätzlich. Das heißt: Ihre Spende zählt für uns doppelt, da wir die gleiche Summe noch einmal dazu bekommen! Aus diesem Grund möchten wir Sie heute bitten:

Bitte spenden Sie unter dem Motto "Ausbau der Hundeausläufe"! Auch kleine Beträge sind für uns doppelt so viel wert! Wir bedanken uns herzlich für Ihr Vertrauen und Ihre Unterstützung.

Spendenkonten:
Kreissparkasse Ahrweiler (BLZ 577 513 10)
Konto - Nr.: 41 07 87

Volksbank Rhein-Ahr-Eifel (BLZ 577 615 91)
Konto - Nr.: 20 18 159 00

Bitte unbedingt auf der Überweisung "Ausbau der Hundeausläufe" vermerken!


Herzlichen Dank
Die Mitarbeiter und der Vorstand des Tierheim Remagen



15.04.2010


Pressemeldung

vom 14.04.2010

Ein tierischer Schnuppertag: Aufruf zum bundesweiten Aktionstag „Kollege Hund“ am 24. Juni 2010

Bereits zum dritten Mal sind Firmen, Behörden, Schulen und Einrichtungen aufgerufen, den „Kollegen Hund“ mit ins Team aufzunehmen. Für viele Tierfreunde wird es zunehmend schwieriger, die Hundehaltung mit dem Arbeitsleben zu vereinbaren. Dabei ist der Hund im Büro gut für Vierbeiner und für die Stimmung im Team. Das haben schon die vorhergehenden Aktionstage belegt. Der Deutsche Tierschutzbund und die ihm angeschlossenen Tierschutzvereine wollen den Tag auch dazu nutzen, zu mehr Toleranz gegenüber Vierbeinern und deren Haltern aufzurufen.

„Wir wissen, wie toll der Hund als Kollege motiviert und das Team stärkt. Der Hund ist eben ein treuer Partner für den Menschen, in allen Lebenslagen, auch der Arbeitswelt“, so Wolfgang Apel, Präsident des Deutschen Tierschutzbundes.

Mehr als 1.000 Firmen nahmen im Jahr 2009 teil.  In vielen Betrieben konnten gleich mehrere Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, aber auch Chefs, ihre Hunde mit zur Arbeit bringen. Der tierische Schnuppertag soll Mitarbeitern und Hunden dazu dienen, ein mögliches Miteinander am Arbeitsplatz auszutesten. So können Firmen, bei denen Hunde bisher tabu waren, ihre Berührungsängste überwinden und Hundehalter dem Chef und den Kollegen – deren Einverständnis vorausgesetzt - einmal ihren tierischen Freund vorstellen. Schon bald merken dann auch die Skeptiker: Der Hund als Kollege wird zum unverzichtbaren Teammitglied. Auch gesundheitlich profitieren Menschen von der Anwesenheit der Hunde, allein das Streicheln eines Hundes senkt den Blutdruck und baut Stress ab.

Wolfgang Apel: „Arbeitskollegen können dadurch erfahren, was für eine Bereicherung ein Hund sein kann. Unsere Hoffnung ist, dass sich viele so sehr begeistern und im Tierheim beraten lassen, um einem Hund eine zweite Chance zu geben. Dann hätte der Aktionstag viel bewegt“.

Alle Firmen, die sich am „Kollege Hund-Tag“ beteiligen, werden vom Deutschen Tierschutzbund mit einer Urkunde zum tierfreundlichen Unternehmen ausgezeichnet. Das Anmeldeformular steht auf www.kollege-hund.de zum Download bereit. Dort finden Interessierte darüber hinaus Eindrücke von teilnehmenden Firmen aus dem letzten Jahr in Form eines Video-Podcastes.


Mit freundlichen Grüssen
Presseabteilung
Deutscher Tierschutzbund e.V.
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15.04.2010


Presse-Mitteilung

 

Der Hund im Büro – die meisten Chefs haben nichts dagegen

TASSO-Umfrage bestätigt zunehmende Toleranz der Arbeitgeber

 

Deutschlands Arbeitgeber sind auf den Hund gekommen. Zumindest für 1760 Herrchen und Frauchen, die ihren Vierbeiner mit an ihren Arbeitsplatz bringen dürfen. Philip McCreight, Leiter der TASSO-Zentrale, wertet dies als Zeichen zunehmender Toleranz, und das nicht mal ohne Eigennutz des Chefs: "Wer seinen Hund mit ins Büro nehmen darf, arbeitet entspannter und somit effizienter. Das Arbeitsklima bessert sich - wovon letztlich auch der Arbeitgeber profitiert."

Das bestätigt Andreas Constantin Meyer, Gründer und Geschäftsführer der Online-Plattform www.fotocommunity.de, mit mehr als einer Million Mitgliedern die größte Internetgemeinschaft für Fotobegeisterte in Europa. Für ihn war es von Anfang an nie eine Frage, ob Hunde im Büro erlaubt sind oder nicht: "Unsere tierischen Kollegen tragen sehr viel zum guten Klima bei, ein Office ohne Hunde kann und will sich hier niemand vorstellen." Die fünf Hunde Chicco, Dora, Otti, Jule und Maira jedenfalls fühlen sich in den Büros am Bonner Rheinufer buchstäblich pudelwohl.

Ähnlich sieht es  Ann Marisa Freese, Geschäftsführerin der auf den Online-Lebensmittelhandel spezialisierten Kisju GmbH in Berlin: "Tiere sollten an der Seite ihres Besitzers leben und nicht allein zu Hause gelassen werden. Wir möchten das unterstützen. In unserem Büro sind alle Tiere herzlich willkommen. Unsere drei Hunde Neo, Louis und Maya tragen täglich zu einem herzlichen und kollegialen Betriebsklima bei."

Insgesamt 3451 Haustierbesitzer hatten auf die TASSO-Umfrage geantwortet, 51 Prozent gaben an, dass sie ihr Haustier mit ins Büro nehmen dürfen.

 

 

© Copyright TASSO e.V.




02.03.2010

Presse-Mitteilung

 

TASSO warnt vor angeblichen Welpen aus Kamerun

 

Sie finden sich in aller Regel in kostenlosen Online-Anzeigenbörsen: Anbieter angeblicher Welpen zum Nulltarif, für die lediglich der Transport nach Deutschland bezahlt werden müsse. Denn die süßen Hundekinder – überwiegend sehr kleiner Rassen wie Chihuahuas oder Yorkshire-Terrier – wären in Kamerun zu Hause. Für 100 bis 200 Euro könne man sie aber einfliegen lassen. Ein Schnäppchen angesichts der Preise, die normalerweise für reinrassige Tiere genannt werden …
Was viele nach wie vor nicht wissen: Diese Tiere existieren gar nicht! "Das Internet ist voll von Berichten abgezockter Hundeliebhaber", berichtet Philip McCreight, Leiter der TASSO-Zentrale. "Denn hinter den in sehr schlechtem Deutsch abgefassten Anzeigen stecken Betrüger, die nicht nur auf die Vorauszahlung der angeblichen Flugkosten bestehen, sondern anschließend auch noch mit frei erfundenen Zoll- und Tierarztkosten oder mit Beträgen für die Anschaffung einer speziellen Transportbox zur Kasse bitten." Das üblicherweise per anonymem Bargeldtransfer überwiesene Geld sei auf jeden Fall weg, sagt McCreight, die Chancen auf Wiederbeschaffung gingen gegen Null.

Das bestätigt Katja S. aus Bremerhaven: "Mein Mann und ich haben uns so sehr einen Yorkshire-Welpen gewünscht, hatten aber dafür leider nicht das nötige Geld. Dann sahen wir diese Anzeige in einem Online-Portal." Lediglich 150 Euro sollte die 32-Jährige zahlen, für die Flugkosten von Kamerun nach Deutschland. "Ich habe das Geld angewiesen. Doch dann kam ein paar Tage später eine E-Mail, dass der Welpe auf einem französischen Flughagen festsäße", erzählt Katja S. "Ich müsste sofort Geld für eine Flugtransportbox einzahlen, so 600 bis 1200 Euro, ansonsten könne der Welpe nicht transportiert werden." Als die Hundeliebhaberin weder antwortete noch zahlte, folgte eine weitere Mail aus Kamerun. "In der drohte man mir mit horrenden Kosten für die Unterbringung auf dem Flughafen." Katja S. kam die Sache inzwischen sehr verdächtig vor, sie reagierte nicht. Und der Kameruner Abzocker lies auch nichts mehr von sich hören.

Ann-Kathrin Fries, TASSO-Rechtsexpertin mit Anwaltskanzlei in Wesseling, rät jedem, der im Internet auf Angebote für Kamerun-Welpen stößt, den Betreiber der Webseiten zu kontaktieren und um Löschung zu bitten. "Die großen Anzeigenportale kennen das Problem oft schon", sagt sie. "Die reagieren denn auch schnell mit dem Entfernen. Aber hin und wieder gelingt es den Abzockern, sich bei kleineren Börsen einzuschleichen." Angeboten zu kostenlosen Welpen sollte man ohnehin mit großer Skepsis begegnen, rät die Rechtsexpertin: "Meist hat die Sache einen Haken, der ganz schön ins Geld gehen kann."

 

 

TASSO e.V.
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01.03.2010

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Kostenloser Tierarztservice bei TASSO

 

Was tun, wenn die Katze unter Niereninsuffizienz leidet, der Hund unerklärlich viel Fell verliert oder der Hamster verhaltensauffällig ist? Das TASSO Tierärzte-Team Dr. Anette Fach, Marcus Lewitschek und Christian Bank stehen allen Tierhaltern mit ihrer langjährigen Erfahrung zu tiermedizinischen Fragen auf www.tasso.net gerne zur Seite. Der im September 2009 ins Leben gerufene Service ist für einen ersten fachlichen Ratschlag oder eine Zweitmeinung gedacht. Er ersetzt auf gar keinen Fall die Untersuchung des Tieres beim eigenen Tierarzt.

Besuchen Sie uns auf www.tasso.net wenn Sie selbst eine Frage zur Gesundheit Ihres Tieres haben oder wenn Sie das Thema Tiermedizin grundsätzlich interessiert.

 

 

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11.12.2009


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Aktion: Wühltischwelpen - nein Danke!
Tierschützer machen gegen unseriösen Welpenhandel mobil

 

Der Handel mit unschuldigen, viel zu früh von der Mutter getrennten Welpen ist ein äußerst lukratives Geschäft für unseriöse Händler und Hundevermehrer in ganz Europa.  Auf Bestellung werden Moderassen aller Art und Größe gezielt für den Markt produziert und zu einem Bruchteil des martküblichen Preises auf Märkten, dunklen Hinterhöfen und Parkplätzen verramscht. Mitleid, Unwissenheit und Schleuderpreise sind die drei Gründe, warum sich jemand dazu hinreißen lässt, ein Tier zu weit unter dem üblichen Preis zu kaufen.

Leider ist Deutschland innerhalb Europas das Hauptabnehmerland für den Hundehandel. Mit jedem Welpen, der gekauft wird, wird das Geschäft mit dem Leid der Tiere erst richtig angeheizt. Fast immer zeigt der Hund dann schon wenige Wochen nach dem Kauf die ersten Krankheitssymptome  oder wird verhaltensauffällig. Oft überlebt er keine 12 Monate.

TASSO, der ETN und der bmt haben die Aktion "Wühltischwelpen – nein Danke!" ins Leben gerufen, an der sich jeder Tierfreund beteiligen sollte. Denn nur wenn potentielle Käufer über das Ausmaß des unseriösen, grausamen Hundehandels aufgeklärt sind, geht die Nachfrage zurück. Und wo keine Nachfrage herrscht, gibt es auch kein Angebot.

Unter www.tasso.net können Sie Folgendes tun:

Fordern Sie unsere kostenlosen Aufklärungskarten zum Verteilen an andere Hundefreunde an.

Machen Sie sich selbst ein Bild von der Grausamkeit und sehen Sie sich auf der TASSO-Seite den Film des ETN zum Thema an.

Berichten Sie uns, wenn Sie betroffen sind.

Holen Sie sich Tipps, wenn Sie rechtlich gegen unseriösen Welpenhandel vorgehen möchten.

Lesen Sie sich zu Ihrem eigenen Schutz das Positionspapier von TASSO, ETN und bmt auf der TASSO-Homepage durch, wenn Sie planen, sich einen Hund zu kaufen. Unseriöse Händler gibt es auch im Internet.

 

 

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- immer aktuell -

Presse-Mitteilung

 

 Giftpflanzen im Garten: Gefahr für Hunde und Katzen

 

Wenn Hunde oder Katzen aus scheinbar unerklärlichem Grund plötzlich erbrechen und unter Durchfall leiden, können Giftpflanzen im Spiel sein. Darauf weist die Tierschutzorganisation TASSO e.V. hin.

Viele der hübsch blühenden Zierkräuter finden sich in heimischen Gärten, wo sie ohne Bedenken angepflanzt wurden. So ist beispielsweise die sehr beliebte Begonie gefährlich, der höchste Giftgehalt steckt bei ihr in den Wurzeln, die grabende Hunde zwischen die Kiefer bekommen können. Nicht weniger giftig ist der fast überall wuchernde Efeu. Werden Blätter, Beeren, Fruchtfleisch, Stängel oder Pflanzensaft von den Tieren aufgenommen, lösen sie neben Erbrechen und Durchfall auch Krämpfe und Lähmungen aus. Selbst die so harmlos aussehende Gartentulpe hat es buchstäblich in sich und kann bei Tieren Koliken auslösen.

Sehr giftig sind der Blaue Eisenhut (die giftigste Pflanze Mitteleuropas, das Gift dringt allein durch Berührung in die Haut ein), die Engelstrompete und die Rinde der falschen Akazie. Diese Pflanzen schädigen das Herz-/Kreislaufsystem, eine tierärztliche Behandlung ist dringend erforderlich. „Man sollte sich nicht darauf verlassen, dass Hunde oder Katzen von sich aus keine Pflanzen fressen“, rät Philip McCreight, Leiter der TASSO-Zentrale. „Schon beim Spielen im Garten beißen sie manchmal aus lauter Übermut in eine Pflanze oder graben im Komposthaufen herum. Gelangen dabei giftige Gewächse in Maul oder Magen, muss sofort gehandelt werden. Mit Vergiftungen ist nicht zu Spaßen.“

 

TASSO e.V.

Frankfurter Str. 20 ● 65795 Hattersheim ● Germany

 Telefon: +49 (0) 6190.937300 ● Telefax: +49 (0) 6190.937400

 eMail: newsletter@tasso.net ● HomePage: www.tasso.net

 

 

Mehr zum Thema "giftige Pflanzen für Haustiere" in Haus und Garten: Botankikus - Giftpflanzendatenbank