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Hilfe für verwilderte Hauskatzen

Hier kann jeder helfen!
Hilfe muss jedoch frühzeitig und richtig erfolgen!

Bild im InhaltHilfe für verwilderte Hauskatzen

Diese Katze wurde in einem erbärmlichen Zustand gefunden.

Sie hatte vermutlich einmal ein Zuhause, denn sie ist kastriert.
Vielleicht entlaufen oder zurückgelassen siedelte sie sich zusammen mit anderen Katzen dort an.
Die meisten Zähne sind nicht mehr vorhanden, weshalb auch die Zunge aus dem Maul hängt. Die noch verbliebenen Stümpfe wurden saniert. Dass der Zahnverlust und die vorherige Erkrankung der Zähne meistens mit erheblichen Schmerzen einhergeht, kennen wir alle von uns selber.
Die schlimme Bindehautentzündung ist zum Glück gut behandelbar, ebenso wie der massive Floh- und Wurmbefall.

Vom Alter her wird die Katze auf ca. 14 Jahre geschätzt, kann aber auch älter sein.
Zur Zeit zeigt sie sich nicht ganz so scheu, wie wir es erwartet hätten, was aber auch daran liegen kann, dass sie zu geschwächt für die Gegenwehr ist.

Grundsätzlich ist es natürlich gut, ein streunendes Tier zu versorgen und wir sind froh, dass es Menschen gibt, die sich kümmern. Es ist zu bedenken, dass es damit in der Regel nicht getan ist. Hilfe bedeutet vor allem, die Tiere zu melden, damit wir sie einfangen, medizinisch behandeln, kastrieren und ggf. auch vermitteln können. Und das so früh wie möglich und nicht erst, wenn die Tiere auffällig krank sind, sodass die Hilfe unter Umständen zu spät kommt. Telefonisch sind wir täglich von 8 - 12.30 und 14.30 - 17 Uhr zu erreichen.

Hier kommt noch hinzu, dass diese Katze vielleicht schmerzlich vermisst wurde. Dadurch, dass sie jedoch nicht gemeldet wurde, hatten ihre Menschen bislang keine Chance, ihr Tier zu finden. Die nächsten Tage werden zeigen, ob sie sich noch an ihr Leben als Hauskatze erinnert und sich dem Menschen wieder annähert. Nur so besteht die Möglichkeit, sie zumindest für ihren Lebensabend noch einmal in ein liebevolles Zuhause zu vermitteln. Ob das ein neues Zuhause werden wird oder ob vielleicht ein Wunder geschieht, und ihre Familie sie nach all den Jahren wiedererkennt, bleibt abzuwarten.

Wir werden jedenfalls alles tun, was nötig und möglich ist, um ihr den Start in ein behütetes Leben zu ermöglichen.