Tierheim Remagen

Aus Liebe zum Tier

NOTFALL Bundy

FiV + FelV: positiv

Hey, Ihr riesigen Geschöpfe da draußen,

ich bin der Bundy. Im Tierheim bin ich gelandet, da mich meine aufmerksame Finderin hier oben abgeliefert hat. Mein Allgemeinzustand war nicht besonders toll, so dass ich erst mal durch viel Essen und Ruhe stabilisiert werden musste. Nachdem ich meinen Futternapf regelmäßig geleert hatte, kam dann auch endlich der große Tag, an dem ich dem Doktor vorgestellt wurde. Da ich leider mit Menschen nichts anfangen kann und mich da mit Krallen und Zähnen wehre, musste ich dort erst mal schlafen gelegt werden. Hier wurde ich kastriert und meine Zähne wurden wieder hergerichtet. Die hatten in den Jahren in der Wildnis sehr stark gelitten. Leider kam beim Doktor dann auch heraus, dass ich FiV und FelV positiv bin. Na toll... keine Ahnung, was das ist, aber es reicht wohl aus, dass meine Pfleger sagen, dass ich nicht mehr in den Freigang darf.

Da mir Menschen noch sehr viel Angst bereiten (vielleicht ändert sich das ja noch mit der Zeit), wäre ein Platz mit einem gesicherten Garten oder Außengehege für mich wohl das Idealste. So könnte ich genügend Abstand zu den ach so schrecklichen Zweibeinern halten, ohne auf meine Frischlufteinheiten zu verzichten.
Auch eine Wohnungshaltung bei erfahrenen, sehr geduldigen und verständnisvollen Menschen käme für mich in Frage. Ihr solltet Euch aber darüber im Klaren sein, dass ich mich je nach dem nie wirklich anfassen lassen möchte und ich wirklich grantig werden kann, falls es mir zu eng wird. Auch können meine Pfleger nicht ausschließen, dass es bei der Wohnungshaltung zu Protestverhalten meinerseits kommt. Ich bin mir da halt selber noch nicht sicher...
Mit meinen Krankheiten kann ich noch einige Zeit leben. Wie lange genau, weiß natürlich keiner, da dies von vielen Faktoren abhängig ist. Stress, falsche Ernährung, ein eingefangener Schnupfen, all dies sind Faktoren, die einen erheblichen Einfluss auf meinen Gesundheitszustand haben können.

Solltet Ihr Euch dennoch angesprochen fühlen und mir ein zuhause bieten wollen, ruft doch bitte mal hier oben im Tierheim an.
Falls Ihr Fragen zum Zusammenleben mit einem FiV und FelV positiven Kater habt, fragt bitte bei einem meiner Pfleger nach, denn diese stehen Euch nach bestem Wissen und Gewissen zur Verfügung.

Bis dahin friste ich mein Dasein hier oben weiter.

Euer Bundy

Tierheim Remagen am Limit - die meisten Hunde sind aus dem Ausland

Lesen Sie HIER den ausführlichen Artikel von SWR Aktuell (Copywright SWR)

Brandbrief

Zu viele Schnauzen für zu wenig Hände, die Tierheime sind am Ende!

Wir haben gemahnt, appelliert, aufgefangen und jetzt brechen wir unter der Last der in Not geratenen Tiere zusammen.
Wir können die Verträge mit den Städten und Kommunen kaum noch erfüllen, die Ämter sind überlastet und wir stehen nun vor einer stetig steigenden Anzahl an Hunden, für welche es keine Tierheimplätze mehr gibt.
Die Ursachen hierfür sind unter anderem:
- der unkontrollierte Handel mit Hunden (vor allem über das Internet) bzw. der illegale Welpenhandel,
- der übermäßige unkontrollierte Import von Hunden aus dem Ausland und die damit einhergehende Problemverlagerung nach Deutschland
- die fehlende Reglementierung für Zuchtverbände (Qualzucht, Sachkunde, Überprüfung etc.),
- die mangelnde Sachkunde der Hundehalter,
- der Fachkräftemangel in Tierheimen und tierheimähnlichen Einrichtungen,
- die veralteten Finanzierungsmodelle für Tierheime / gänzlich fehlende finanzielle Mittel,
- die unzureichende Ausbildung für Tierheimmitarbeiter,
- das fehlende Prozedere zur einheitlichen Anerkennung des Hundetrainer-Berufs.
Die Hunde werden, ohne Rücksicht auf gesundheitlichen oder verhaltensnotwendigen Zuchtausschluss, aus Profit-, Mode- und Optikgründen für den übersättigten Markt produziert.
Das Resultat des unüberwachten „Konsums“ der Hunde und fehlender/ falscher Erziehung sind Hunde, welche oft jahre- oder lebenslang im Tierheim verbleiben, immer häufiger krank und/oder verhaltensauffällig sind.
Die Vermittlung der Hunde stagniert aufgrund ausbleibender Nachfrage. Die Tierheimmitarbeiter arbeiten meist auf Mindestlohnbasis und/oder ehrenamtlich. Hierbei riskieren sie täglich ihre physische sowie psychische Gesundheit und werden häufig verletzt.
Die Bereitschaft der Hundehalter fachlich versierte Hilfe in Anspruch zu nehmen, ist nicht ausreichend und die Beißvorfälle häufen sich.
Hundeschulen, Pensionen und andere tierheimähnliche Einrichtungen stoßen an ihre (Kapazitäts-)Grenzen.
Die Zahl der Hunde, welche jährlich im Tierheim abgegeben werden sollen, aber nicht aufgenommen werden können, bewegt sich bereits im vierstelligen Bereich - mit steigender Tendenz.
Verzweifelte Hundehalter lassen ihre Hunde durch Tierärzte töten, töten sie selbst oder versuchen, sie unter Angabe falscher Tatsachen im Tierheim abzugeben oder im Internet zu verkaufen. Hierdurch entsteht eine erhebliche Bedrohung für die neuen Halter, das Tierheimpersonal und gegebenenfalls Dritte. Optional werden die Hunde ausgesetzt und stellen hierbei eine potenzielle Gefahr für die Öffentlichkeit und sich selbst dar, wenn sie herrenlos durch unsere Städte, Dörfer und Wälder laufen.
Dieser Zustand ist nicht mehr tragbar, und deshalb fordern wir:
- nachhaltige Konzepte, sowie Maßnahmen für die Eindämmung und Überwachung des Hundehandels,
- eine fachlich fundiertere Ausbildung für Tierpfleger und erweiterte Qualifizierungsmöglichkeiten,
- einen Befähigungsnachweis für Neuhundehalter,
- die konsequente Durchsetzung des Qualzuchtverbotes, sowie ein Verbot der wahllosen, nicht reglementierten Vermehrung von Hunden,
- die Stärkung der Städte und Kommunen, um bestehende Gesetze und Verordnungen zum Schutz der Tiere entsprechend umzusetzen,
- konsequentere Kontrollen und Reglementierungen für den Import von Hunden aus dem Ausland,
- eine Registrier- und Kennzeichnungspflicht von Hunden,
- ein einheitliches Prozedere zur Anerkennung des Hundetrainerberufs,
- neue Finanzierungsmodelle für Tierheime und schnelle Hilfe in Notsituationen.

Zuständigkeit

Fund- und Abgabetiere, Beschlagnahmungen

Wir sind für den gesamten Kreis Ahrweiler sowie für die Gemeinde Wachtberg, vertraglich mit den einzelnen Gemeinden und Städten vereinbart, für alle Fundtiere *), Abgabetiere und Beschlagnahmungen zuständig. Hier erhalten Sie einen Überblick über das riesige Gebiet unseres Zuständigkeitsbereiches.


Im Einzelnen sind das folgende Ortschaften im Kreis Ahrweiler:

Adenau, Ahrbrück, Altenahr, Antweiler, Aremberg, Bad Breisig, Stadt Bad Neuenahr-Ahrweiler, Barweiler, Bauler, Bengen, Berg Birresdorf, Brenk, Brohl-Lützing, Burgbrohl, Dankerath, Dendebach, Dernau, Dorsel, Dümpelfeld, Eckendorf, Eichenbach, Fuchshofen, Galenberg, Geisdorf, Glees, Gönnersdorf, Harscheid, Heckenbach, Herschbroich, Hoffeld, Hohenleibach, Holzweiler, Honerath, Hönningen, Insul, Jammelshofen, Kalenborn, Kaltenborn, Karweiler, Kempenich, Kesseling, Kirchsahr, Königsfeld, Kottenborn, Lantershofen, Leimbach, Leimersdorf, LInd, Mayschoß, Meuspath, Müllenbach, Müsch, Niederdürenbach, Niederzissen, Nierendorf, Nürburg, Oberdürenbach, Oberzissen, Ohlenhard, Pomster, Quiddelbach, Rech, Reifferscheid, Remagen, Ringen, Rodder, Schalkenbach, Schuld, Senscheid, Sierscheid, Sinzig, Spessart, Trierscheid, Vettelhoven, Waldorf, Wassenach, Wehr, Weibern, Wershofen, Wiesemscheid, Wimbach, Winnerath, Wirft.


Im Einzelnen sind das folgende Ortschaften in der Gemeinde Wachtberg:
Adendorf mit Klein Villip, Arzdorf, Berkum, Fritzdorf, Gimmersdorf, Holzem, Ließem, Niederbachem, Oberbachem mit Kürrighoven, Werthoven, Züllighoven.

Das sind wir!

Die verdiente Würde der Tiere wiederherstellen und Sie mit neuen und dankbaren Besitzern vereinen war der Ursprungsgedanke, welcher zur Gründung des Tierheims geführt hat. 

Das ist nun schon über 60 Jahre her, aber an der Grundidee hat sich nichts geändert, denn das Tierwohl und die Tiergesundheit sind unsere Leitmotive. Aus dieser Einstellung schöpfen wir die Kraft, die notwendig ist das Schicksal der Tiere zum Besseren zu verändern. Die glücklichen Augen unserer Fellnasen und die Reaktionen der neuen Besitzer zeigen uns täglich, dass wir immer noch auf dem richtigen Pfad sind.

Sie möchten mehr über das Team hinter dem Tierschutzverein erfahren? Dann lernen Sie uns doch einfach kennen und erfahren Sie mehr über die Arbeit in einem Tierheim.

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